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Härtegrad Matratzen

Härtegrade Matratzen: Welche Matratze ist die richtige?

Die Entscheidung für eine Matratze ist eine wichtige Entscheidung. Die Schlafunterlage ist essentiell für ein angenehmes Liegegefühl und für einen gesunden Schlafkomfort. Damit die Matratze den individuellen Vorlieben und Komfortbedürfnissen ideal entspricht, muss sie bestimmte Kriterien erfüllen. Neben der Matratzenart, der Beschaffenheit und der Materialqualität dient auch der Härtegrad Matratzen als eine wichtige Orientierungshilfe bei der Wahl der passenden Schlafunterlage. Wofür steht eigentlich der Härtegrad einer Matratze?

Die Bedeutung der Härtegrade Matratzen

Der Härtegrad steht für die Festigkeit der Matratze und wird mit dem Buchstaben "H" bezeichnet. Die Spanne für Härtegrade Matratzen reicht von H3 für sehr weich bis H5 für sehr fest. Dennoch existieren beim Härtegrad keine einheitlichen Standards und Normen. Aus diesem Grund weichen die Charakteristiken der einzelnen Härtegrade von Hersteller zu Hersteller teilweise stark voneinander ab. So kann eine H3 Matratze von einem Hersteller fester als eine H3 Matratze einer anderen Marke sein. Manche Hersteller nutzen für die Bezeichnung der Härtegrade Matratzen nicht den Buchstaben "H", sondern "F". Damit Sie sich beim Kauf der Matratze dennoch gut orientieren und eine Schlafunterlage mit dem richtigen Härtegrad auswählen, beachten Sie die Angaben zum Körpergewicht.

Den richtigen Härtegrad Matratzen finden

Bei der Angabe der Härtegrade Matratzen berücksichtigen die meisten Hersteller leider nur das Körpergewicht. Andere Faktoren wie Schlafgewohnheiten, Körperbau und bevorzugtes Liegegefühl bleiben außen vor. Wenn Sie lieber auf einer festeren Unterlage liegen, sollten Sie einen Härtegrad Matratzen wählen, der eine Stufe höher als der aufgrund des Körpergewichts berechnete Grad liegt. Obwohl die einzelnen Härtegrade Matratzen für eine größere Gruppe von Personen geeignet sind, passen sie immer noch besser zu bestimmten Schlaftypen. So existieren Matratzen, die nur in Härtegrad H5 angeboten werden. Sie sind vom Aufbau her für leichtgewichtige und kleine Personen gar nicht geeignet.

Es ist nicht ganz einfach, den individuell passenden Härtegrad Matratzen finden. Der richtige Härtegrad ist aber von entscheidender Bedeutung für einen guten Schlafkomfort sowie für die orthopädische Lagerung der Wirbelsäule. Wenn die Matratze zu weich oder zu hart für die individuellen Bedürfnisse ist, hat das eine negative Auswirkung auf das allgemeine Wohlbefinden beim Schlafen und nach dem Aufwachen. Damit Sie die richtige Matratze mit dem idealen Härtegrad Matratzen finden, sollten Sie zuerst ein Modell auswählen, die für Ihre bevorzugte Schlafposition geeignet ist, Ihnen das gewünschte Liegegefühl bietet und individuellen Besonderheiten wie Körpergröße, Allergie-Empfindlichkeit oder Rückenbeschwerden gerecht wird. Erst wenn Sie eine Schlafunterlage gefunden haben, die diesen Kriterien entspricht, sollten Sie für dieses Modell den passenden Härtegrad ermitteln. Dabei können Sie sich an Ihr Körpergewicht sowie an die eigenen Komfortvorlieben richten. Wenn Sie die richtige Härtegrad Matratze dann auch mit einem passenden Lattenrost kombinieren, genießen Sie ideale Körperstützung und einen gesunden Schlaf.

Unterschiede beim Härtegrad Matratzen je nach Material und Qualität der Schlafunterlage

Die Härtegrad-Angaben variieren von Hersteller zu Hersteller. Aufgrund der unterschiedlichen Bezeichnungen wie weich, soft, super-fest, ultra-weich, extra-stark oder extra fest wird die Wahl des passenden Härtegrades zusätzlich erschwert. Dabei hängt der Härtegrad Matratzen auch von der Materialqualität der jeweiligen Schlafunterlage ab. Beeinflusst wird der Härtegrad Matratzen auch durch die Einteilung der Kaltschaummatratzen in Zonen. Die unterschiedliche Polsterung dieser Matratzen sorgt für eine optimale Position der Wirbelsäule. Die Zonen entstehen im Schaum durch Einschnitte, Ausfräsungen und Einleger. Während Zonen in stark belasteten Bereichen weicher sind, bieten andere Zonen ein festeres Liegegefühl, um andere Körperbereiche besser zu unterstützen. Die richtigen Zonen optimieren maßgeblich die Komforteigenschaften der Matratze, trotz der Abweichungen im Härtegrad auf der Oberfläche der Matratze. Anders als Matratzen aus Schaumstoff, wirken die Latexmatratzen im ersten Moment fester. Dafür ist ihr hohes Raumgewicht verantwortlich. Da die Latexmatratzen eine sehr hohe Punktelastizität besitzen, ermöglichen sie ideale Anpassung an die individuellen Körperkonturen. Das hohe Raumgewicht erhöht die Lebensdauer der Schlafunterlage und verleiht den Latexmatratzen exzellente Formstabilität. Berücksichtigen Sie daher sowohl die Härtegrade Matratzen als auch die Beschaffenheit der jeweiligen Schlafunterlage, um optimalen Komfort zu genießen.

Härtegrade Matratzen und der Lattenrost

Der Lattenrost besitzt keinen Härtegrad. Dennoch ist das Zusammenspiel von Matratze und Bettrahmen entscheidend für die allgemeine Komfortwirkung des ganzen Bettsystems. So erlauben einige Lattenroste eine flexible Regulierung des Härtegrades und passen die Matratze noch besser an die individuellen Liegebedürfnisse an. Solche Bettrahmen verfügen über praktische Verstellschieber, die zur Regulierung der Härte in den verschiedenen Zonen der Liegefläche sorgen. Der Tellerlattenrost ist eine besonders ausgeklügelte Variante des Bettrahmens. Hier funktioniert die Verstellung bei jedem einzelnen Tellermodul. So bietet ein Tellerlattenrost hervorragende Punktelastizität und ist die perfekte Wahl vor allem für Seitenschläfer, da er eine optimale Einsinktiefe für die Schulterpartie bietet. Bettrahmen mit speziellen Zonen, die den Schulterbereich einsinken lassen, sind für Seitenschläfer ebenfalls empfehlenswert.

Wenn Sie noch zur der für Sie passenden Auswahl Fragen haben, lassen Sie sich von uns als Bettenfachgeschäft im Internet doch einfach beraten. Unter der kostenlosen Servicehotline innerhalb Deutschlands: 0800 58936789. Alternativ können Sie uns Ihre Fragen zur richtigen Matratze auch über unserer Kontaktformular stellen.